Familie von Pellworm verklagt Deutschland

Familie Backsen von Pellworm reichte im Oktober 2018 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland aufgrund der Verfehlung des Klimaziels für 2020 ein. Im Februarwird nun entscheiden, ob die Klage überhaupt zugelassen wird. Unterstützt wird die Familie, die einen Biohof mit Grünland, Ackerbau, Rindern und Schafen betreibt von Greenpeace. Weitere Informationen zu dem spannenden Fall findet ihr hier:

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holste...

Energiewende demokratisch gestalten durch "Guerilla Photovoltaik"

Sogenannte "Guerilla Photovoltaik" ist nun legal! Die kleinen Photovoltaikanlagen, die jede/r MieterIn in die Steckdose am Balkon stecken und für die eigene Erzeugung von Solarstrom nutzen kann, sind nun für alle nutzbar. Allerdings müssen die VermieterInnen die Nutzung grundsätzlich gestatten. Weitere Informationen dazu gibt´s hier:

https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/a...

https://www.pv-magazine.de/themen/kleinmodule/

https://www.pv-magazine.de/marktuebersichten/pr...

Beispiel aus der kommunalen Energiepolitik: Photovoltaik-Pflicht

In Konstanz werden etwa fünf Prozent des örtlichen Strombedarf mit Photovoltaik-Strom gedeckt. Das geht aus dem Konstanzer Energienutzungsplan hervor. Um diesen Anteil zu steigern, hat der zuständige Gemeinderatsausschuss für Neubauten zwei Maßnahmen beschlossen. Zum einen bezahlt die Stadt ab sofort für Privatpersonen und Baugruppen den Eigenanteil für eine Solarberatung über die Energieagentur Landkreis Konstanz. Zum anderen soll künftig der städtische Handlungsspielraum zugunsten der Photovoltaik genutzt werden: Wenn die Stadt beispielsweise städtische Grundstücke als Baugrund zur Verfügung stellt, ist es künftig Pflicht, Neubauten mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten.

Wie die Stadt Konstanz mitteilt, soll es für diese Pflicht jedoch in Einzelfällen Ausnahmen geben können. Als Beispiel nennt die Kommune, wenn der Betrieb einer solchen Anlage über den Betrachtungszeitraum von 20 Jahren mit wirtschaftlichen Nachteilen verbunden wäre. Dies könne beispielsweise bei starker Verschattung eines Daches der Fall sein. Ansonsten weist die Stadt darauf hin, dass insbesondere der Eigenverbrauch von Photovoltaik-Strom – gegebenenfalls gekoppelt mit einem Stromspeicher – überaus wirtschaftlich sei.

Im Juli 2018 hatte Tübingen mit der Einführung einer Photovoltaik-Pflicht für Schlagzeilen gesorgt. Die Regelung sieht vor, dass alle neuen Bauvorhaben mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden sollen. Die Stadt Waiblingen setzt sogar bereits seit 2006 auf eine Solarpflicht.

Veranstaltungsreihe rund um den Klimaschutt in der Förde Volkshochschule Kiel

Wie wird Kiel bis zum Jahr 2050 klimaneutral? Die Förde-Volkshochschule (Förde-vhs) und das Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel laden auch in diesem Frühjahr zu einer Veranstaltungsreihe zum Thema
Klimaschutz ein. Auf dem Programm stehen kostenfreie Vorträge, Exkursionen und Besichtigungen. Erstmals wird ein Live-Webinar angeboten.
Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist erforderlich per E-Mail an info@foerde-vhs.de, im Internet unter www.foerde-vhs.de oder unter der Kieler Telefonnummer 901-5200. Zu allen Exkursionen und Besichtigungen
sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung mitbringen.
Die Termine und Inhalte findet ihr in der angehängten Einladung.

Nahwärmenetz in Stedesand eingeweiht – Umweltstaatssekretär Goldschmidt: „Wir brauchen die Energiewende im Wärmesektor“

Stedesand ist einer der Vorreitergemeidnen im Bereich Energiewende im Wärmesektor, hier wurde das Wärmenetz durch eine Bürgerenergiegenossenschaft neu gebaut. Die Wärmeversorgung aus Erneuerbaren Energien kommt aus der Region und wird durch eine nahegelegene Biogasanlage bereitgestellt. Informationen über das Vorbildprojekt in Stedesand sowie weitere Maßnahmen zum Vorantreiben der Wärmewende in Schleswig-Holstein findet ihr in der angehängten Presseerklärung des Landes.

Petition für einen CO2 Preis auf Treibhausgase!

Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um die international vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen und damit große und zum Teil unumkehrbare Schäden für Natur und Mensch abzuwenden oder zu mildern.

Ohne lenkende CO2-Preise auf fossile Energieträger werden die Klimaschutzziele verfehlt.
Hauptverursacher des Klimawandels ist der CO2 Ausstoß, der durch die Verbrennung von Kohle, Öl, Gas, in die Atmosphäre erfolgt. Daraus folgt: Ohne einen zügigen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern ist der Klimawandel nicht aufzuhalten. Aber zum Ausstieg gibt es keinen Anreiz, weil CO2 keinen wirksamen Preis hat und damit den ökonomischen Rahmenbedingungen die Lenkungswirkung fehlt. Wer die Atmosphäre verschmutzt soll auch dafür zahlen – mit einer verursachergerechten CO2 Abgabe.
Mehr Infos findet ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=qArzzz6jxKo&fea...


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Wartungsarbeiten Mi. 09.01. 10-14h und So. 20.01. 14-21h

Liebe EnergieBürger-Community,

euch allen ein frohes neues Jahr 2019 mit vielen spannenden und zukunftsweisenden Projekten für den Klimaschutz in Schleswig-Holstein!

Serverarbeiten
Die EnergieBürger-Plattform wird ständig verbessert. Gemeinsam mit einer Open-Source-Community, angestellten Entwicklern und zahlreichen Freiwilligen arbeitet die Wechange-Genossenschaft an einer ständigen Weiterentwicklung der Software. Dabei bleibt es nicht aus, dass die Server auch mal vom Netz genommen werden müssen. Wegen Wartungsarbeiten wird es am Mittwoch d. 09.01.2019 zwischen 10-14 Uhr und am Sonntag d. 20.01.2019 zwischen 14-21 Uhr zu kurzzeitigen Unterbrechungen unserer Services kommen.

Bitte um Mithilfe
Wir versuchen die Einschränkungen für die Software so gering wie möglich zu halten. Falls etwas nach den Updates nicht funktionieren sollte: Wir freuen uns immer über eine E-Mail an support@wechange.de damit wir die Fehler entsprechen beheben können.

Herzliche Grüße,
Robin Pfaff

yooweedoo Ideenwettbewerb 2019. Jetzt durchstarten als Zukunftsmacher*in!

Fahrräder aus Bambus. Kuchen von Oma und Opa. Freizeit- und Lernangebote für Flüchtlinge. Marmelade aus Lebensmittelresten. Produkte aus Plastik aus dem Meer. Was haben diese Projekte gemeinsam? Sie alle sind im yooweedoo Ideenwettbewerb mit Startkapital gefördert worden.

Jetzt geht es wieder los. Hast auch Du eine Idee für eine bessere, gerechtere und nachhaltigere Welt? Dann mach mit bei yooweedoo, dem Programm für Zukunftsmacher*innen. Im yooweedoo Ideenwettbewerb 2019 warten 50.000 Euro Preisgelder auf Menschen, die die Welt verbessern und dazu ökologisch und sozial nachhaltige Projekte, Organisationen oder Unternehmen gründen wollen. Neben dem Startkapital erwartet die Preisträger*innen ein viertägiges summercamp auf Sylt, eine direkte Betreuung durch einen Changecoach und Kontakt zum großen yooweedoo Netzwerk, in dem mittlerweile über 150 Projekte bundesweit gefördert wurden.

Projektideen sind zu allen Aspekten nachhaltiger Entwicklung willkommen, zum Beispiel in den Themenfeldern Umwelt, Gesellschaft, Klimaschutz, Bildung, Kultur oder Ernährung.

Projektideen entwickeln

Brauchst Du Hilfe bei der Entwicklung Deiner Projektidee? Dann schau vorbei auf der Zukunftsmacher-Plattform (www.zukunftsmacher-plattform.org). Sie ist der Ort für alle, die lernen wollen, wie sie die Welt verändern können. Lernangebote, Community, Treffpunkt, Austausch. Auf Deutsch und auf Englisch. Kostenfrei für alle Menschen.

Ausschreibung zum yooweedoo Ideenwettbewerb
http://yooweedoo.org/ideenwettbewerb

Einsendeschluss

Februar 2019 um 12.00 Uhr

Weiterführende Informationen

Projekt yooweedoo: http://yooweedoo.org/

Zukunftsmacher-Plattform: https://zukunftsmacher-plattform.org/

yooweedoo auf Facebook: https://www.facebook.com/yooweedoo

Landeshauptstadt Kiel wurde als "Klimaaktive Kommune 2018" ausgezeichnet

Die Digitalisierung in Form von mehr IT-Infrastruktur in Unternehmen, Verwaltungen, Institutionen und Schulen verbraucht immer größere Mengen an Strom und Energie. Das hat die Landeshauptstadt im nördlichsten Bundesland Deutschlands erkannt und wird zukünftig mit ihrer „Green-IT“ Strategie für den städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb bis zu 70 Prozent Strom einsparen. Als eine von zehn Kommunen erhielt die Stadt Kiel den mit jeweils 25.000 Euro dotierten Preis, der im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgelobt wurde.
Mehr Informationen zum Wettbewerb und den einzelnen Projekten findet ihr hier:
https://www.klimaschutz.de/wettbewerb2018

https://www.youtube.com/watch?v=SlQUYM5Uh4E#act...


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Früh übt sich - die Klimafrösche kämpfen für den Klimaschutz

Im Wedeler Rathaus ist am 28. November 2018 der Startschuss für das neue Projekt der Stadt in Kooperation mit S.O.F. Save Our Future gefallen. Das Projekt „Klimafrösche – Wedels Kitas aktiv im Klimaschutz“ richtet sich an die jüngsten der Gesellschaft und ihre pädagogischen BetreuerInnen. In den Themen Ernährung, Abfall, Konsum oder Mobilität im Sinne von Ressourcen- und Klimaschutz soll das Engagement der Kitas verstärkt, in das soziale Umfeld getragen und gewürdigt werden. Zur Umsetzung von Ressourcenschutz und Energiesparmaßnahmen werden zudem auch Hauswirtschaftskräfte und Hausmeister geschult. Weitere Informationen zu dem Projekt findet ihr hier:
http://www.save-our-future.de/klimafroesche.html